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222-2024 Neue archäologische Funde in Kampanien

Im Oktober 79 n. Chr. zerstörte eine plinianische Eruption des Monte Somma die Städte Herculaneum und Pompeji und machte die gesamte Region unbewohnbar. Seit der Wiederentdeckung dieser Städte im 18. Jahrhundert konzentrierte sich die archäologische Forschung mehr als zwei Jahrhunderte lang auf die römische Periode, ohne die Epochen vor der Romanisierung zu berücksichtigen. Dabei hat Kampanien eine Jahrtausende alte Besiedlungsgeschichte, Menschen gab es hier bereits vor rund 39.000 Jahren.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die geoarchäologische Forschung in Kampanien den Blick auf neue, bisher vernachlässigte Aspekte gerichtet, wie das Risiko von Vulkanausbrüchen für die antike Bevölkerung, die Kenntnis der Ökosysteme in der Vergangenheit, die Umweltfolgen der Eruptionen, die Umweltbedingungen und das Siedlungsverhalten. Der Referent stellt Fundkomplexe bronzezeitlicher Siedlungen vor - außerdem neue Funde aus Neapel, die wahrend des U-Bahn-Baus entdeckt wurden, sowie z.T. spektakuläre Funde aus Pompeji.

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